DER SPIEGEL Nr. 9, 29.2.1956 bis 6.3.1956

Die DER SPIEGEL Zeitung 1956 vom 29. Februar bis 6. März 1956 mit der Titelstory „General im Widerstreit“ über Adolf Heusinger, den obersten Soldaten ohne Befehlsgewalt, ist ein einzigartiges Zeitdokument. Diese Originalausgabe ist ein besonderes Geschenk
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DER SPIEGEL Nr. 9, Original historische Zeitung vom 29. Februar 1956 bis 06. März 1956
DER SPIEGEL – Originalausgabe

DER SPIEGEL Zeitung 9/1956 vom 29.2. bis 6.3.1956 – Adolf Heusinger

Titelgeschichte: Streitkräfte / Heusinger – Die tragische Laufbahn
Chronik über die Geburtswoche
Chronik über die Geburtswoche
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
KEIN NACHDRUCK
MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ÜBER DIE GEBURTSWOCHE
Diese historische SPIEGEL Zeitung von 1956 dokumentiert eine entscheidende Phase der jungen Bundesrepublik. Im Mittelpunkt steht Adolf Heusinger, einer der wichtigsten Militärs beim Aufbau der neuen Bundeswehr. Die Ausgabe zeigt unmittelbar aus der Perspektive des Jahres 1956, wie Deutschland über Wiederbewaffnung, militärische Führung und die Rolle ehemaliger Wehrmachtsoffiziere diskutierte.

Titelgeschichte: Adolf Heusinger – General im Widerstreit

Die DER SPIEGEL Ausgabe 9/1956 widmet ihre große Titelgeschichte unter der Überschrift „Streitkräfte / Heusinger: Die tragische Laufbahn“ dem Generalleutnant Adolf Heusinger. Auf dem Titel heißt es treffend: „General im Widerstreit – Oberster Soldat ohne Befehlsgewalt“.
Heusinger gehörte zu den bedeutendsten militärischen Fachleuten der frühen Bundesrepublik. Gleichzeitig war seine Stellung außergewöhnlich: Er verfügte über große strategische Erfahrung und erheblichen Einfluss, sollte aber zunächst keine unmittelbare Kommandogewalt über die neu entstehenden Streitkräfte erhalten.
DER SPIEGEL zeichnet deshalb nicht nur die persönliche Laufbahn des Generals nach. Der Artikel behandelt zugleich eine zentrale politische Frage des Jahres 1956: Wie sollte die neue Bundeswehr geführt werden – und wie ließ sich verhindern, dass sich erneut eine militärische Führung verselbständigte?

Adolf Heusinger – vom Kaiserreich zur Bundeswehr

Der Artikel verfolgt Heusingers militärischen Weg über mehrere Jahrzehnte. Der 1897 geborene Adolf Heusinger trat während des Ersten Weltkriegs in die Armee ein, wurde verwundet und blieb auch nach Kriegsende Berufssoldat.
In der Reichswehr entwickelte er sich zum Generalstabsoffizier. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete Heusinger in führender Position im Generalstab des Heeres und war an der militärischen Operationsplanung beteiligt.
Eine der dramatischsten Stationen seines Lebens ereignete sich am 20. Juli 1944. Heusinger befand sich während der Lagebesprechung in der Wolfsschanze unmittelbar in der Nähe Adolf Hitlers, als die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg platzierte Bombe explodierte. Heusinger wurde dabei verletzt und anschließend von der Gestapo verhört.

Die junge Bundeswehr sucht ihre Führung

Besonders zeitgeschichtlich interessant ist die Ausgabe, weil sie unmittelbar in die Aufbauphase der Bundeswehr führt. Erst wenige Monate zuvor, im November 1955, waren die ersten Soldaten der neuen westdeutschen Streitkräfte ernannt worden.
Nun musste geklärt werden, wie Heer, Luftwaffe und Marine organisiert, geführt und politisch kontrolliert werden sollten. DER SPIEGEL beschreibt ausführlich die Diskussion um Verteidigungsminister Theodor Blank, Adolf Heusinger, Hans Speidel und die verschiedenen Inspekteure der neuen Streitkräfte.
Heusinger wurde zum Vorsitzenden des Militärischen Führungsrates bestimmt. Damit war er einer der ranghöchsten deutschen Soldaten – allerdings zunächst ohne eigene unmittelbare Befehlsgewalt über die Truppe.

Militärische Führung in einer Demokratie

Ein großer Teil der Titelgeschichte beschäftigt sich mit einer Frage, die nach den Erfahrungen von Kaiserreich, Reichswehr und Nationalsozialismus von besonderer Bedeutung war: Wer sollte in der Bundesrepublik die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte besitzen?
DER SPIEGEL blickt dazu zurück auf die Reichswehr, General Hans von Seeckt und die historischen Konflikte zwischen politischer und militärischer Führung. Die neue Bundeswehr sollte ausdrücklich anders organisiert werden. Die militärischen Inspekteure waren dem zivilen Verteidigungsminister unterstellt und sollten keine eigenständige politische Machtstellung entwickeln.
Damit dokumentiert diese Zeitung von 1956 unmittelbar die Suche der jungen Bundesrepublik nach einer demokratischen Form militärischer Führung.

Bundeswehr, NATO und Kalter Krieg

Die deutsche Wiederbewaffnung war untrennbar mit dem Kalten Krieg verbunden. Die Bundesrepublik war 1955 der NATO beigetreten. Die neuen deutschen Streitkräfte sollten deshalb von Beginn an in die westliche Verteidigungsorganisation eingebunden werden.
DER SPIEGEL erläutert ausführlich die geplante NATO-Kommandostruktur und die Frage, welche Aufgaben deutsche Generale innerhalb des westlichen Bündnisses übernehmen könnten. Auch eine mögliche Verwendung Heusingers in führenden NATO-Gremien wird diskutiert.
Gerade diese zeitgenössische Perspektive macht die Ausgabe heute besonders interessant: Die spätere Entwicklung war den Lesern von 1956 noch unbekannt. Adolf Heusinger wurde 1957 tatsächlich erster Generalinspekteur der Bundeswehr und später Vorsitzender des NATO-Militärausschusses.

Weitere Themen dieser SPIEGEL-Ausgabe

Bonn & deutsche Politik

Neben der Bundeswehr berichtet DER SPIEGEL über die FDP-Spaltung, die CDU-Führung, den zukünftigen Moskauer Botschafter, Rüstungsindustrielle und Fernsehübertragungen. Unter der Überschrift „Wer gibt noch wem die Hand?“ werden die politischen Konflikte innerhalb der Freien Demokraten behandelt.

Saarland

Die Pariser Verhandlungen über das Saarland sind ein weiteres bedeutendes Thema. Damit dokumentiert die Ausgabe den politischen Prozess, der schließlich zur Eingliederung des Saarlandes in die Bundesrepublik zum 1. Januar 1957 führte.

Sowjetunion & Kalter Krieg

Unter „Sowjet-Ideologie: Der Chruschtschewismus“ beschäftigt sich DER SPIEGEL mit den Veränderungen innerhalb der Sowjetunion. Nur wenige Tage zuvor hatte Nikita Chruschtschow auf dem XX. Parteitag der KPdSU mit seiner Kritik an Stalin eine politische Zeitenwende eingeleitet.

USA & Eisenhower

Auch die Vereinigten Staaten spielen eine wichtige Rolle. Der Beitrag „USA / Eisenhower: Die Golfplatz-Politik“ beschäftigt sich mit Präsident Dwight D. Eisenhower und der politischen Führung der westlichen Supermacht.

Alltag: Kampf gegen den Verkehrslärm

Ein besonders anschauliches Stück Alltagsgeschichte bietet der Beitrag „Lärmbekämpfung: Sie Hupheini“. Er erzählt vom erbitterten Kampf eines hannoverschen Ministerialrats gegen hupende Autos, laufende Motoren und vermeintliche „Lärmstrolche“. Der Artikel vermittelt heute einen ungewöhnlichen Einblick in den wachsenden Autoverkehr der Wirtschaftswunderjahre.

Kultur, Medizin & Literatur

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit Kurt Weill, dem amerikanischen Schriftsteller Arthur Miller, Dostojewski sowie neuen medizinischen Verfahren unter der Überschrift „Diagnose per Telephon“. Damit reicht das Themenspektrum der Ausgabe weit über Politik und Militär hinaus.

Zeitgeist der Woche

Diese historische SPIEGEL Zeitung von 1956 erschien in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. Die Bundesrepublik war erst wenige Jahre alt, die Bundeswehr gerade gegründet und Deutschland durch den Kalten Krieg weiterhin geteilt.
Die Diskussion über Wiederbewaffnung, NATO und demokratische Kontrolle der Streitkräfte zeigt, wie intensiv die junge Bundesrepublik um ihre zukünftige Rolle rang. Gleichzeitig berichten die Artikel über Parteipolitik, internationale Spannungen, Kultur, Medizin und alltägliche Probleme einer Gesellschaft mitten im Wirtschaftswunder.
So entsteht eine authentische Chronik über die Woche vom 29. Februar bis 6. März 1956.

Heftdaten

Titel: DER SPIEGEL
Ausgabe: Nr. 9/1956
Erscheinungszeitraum: 29.2.1956 – 6.3.1956
Titelgeschichte: Streitkräfte / Heusinger – Die tragische Laufbahn
Titelperson: Adolf Heusinger
Sprache: Deutsch
Ausgabeart: Historische Originalausgabe
Zustand: altersentsprechend sehr gut
Diese originale SPIEGEL Zeitung von 1956 eignet sich besonders als Geschenk zum Geburtstag oder Jubiläum. Als Chronik über die Geburtswoche zeigt sie, welche politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen Deutschland und die Welt rund um das persönliche Datum bewegten.
Für Interessierte an deutscher Nachkriegsgeschichte, Bundeswehr und Kaltem Krieg besitzt diese Ausgabe zusätzlichen historischen Reiz. Sie dokumentiert den Aufbau der deutschen Streitkräfte aus unmittelbarer zeitgenössischer Perspektive und stellt mit Adolf Heusinger eine der Schlüsselfiguren dieser Entwicklung in den Mittelpunkt.
Eine nachgedruckte Zeitung hat einen Erinnerungswert, aber keinen Sammlerwert.

Präsentation & Zertifikat

Jede Ausgabe wird in einer archivgeeigneten Sammler-Klarsichthülle geliefert, versehen mit dem Aufkleber „Chronik zur Woche der Geburt“ sowie einem originalen SPIEGEL-Echtheitszertifikat.
Das Echtheitszertifikat wird ausgestellt vom offiziellen Antiquariat des SPIEGEL-Verlags (Rudolf Augstein GmbH & Co. KG). Zusätzlich enthalten: Sticker „Originalausgabe“.
Aus dem Archiv des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats – sorgfältig geprüft, dokumentiert und mit Echtheitszertifikat versehen.

FAQ

Ist es eine Originalausgabe?
Ja – eine historische SPIEGEL-Originalausgabe aus dem Jahr 1956. Es handelt sich nicht um einen Nachdruck oder eine Reproduktion.
Warum ist SPIEGEL 9/1956 historisch besonders interessant?
Die Ausgabe entstand unmittelbar während des Aufbaus der Bundeswehr. Die umfangreiche Titelgeschichte über Adolf Heusinger dokumentiert die Diskussion um die neue militärische Führung der Bundesrepublik aus zeitgenössischer Perspektive.
Wer war Adolf Heusinger?
Adolf Heusinger war ein deutscher Generalstabsoffizier, der während des Zweiten Weltkriegs eine führende Position im Generalstab des Heeres innehatte. Nach Gründung der Bundeswehr gehörte er zu deren wichtigsten militärischen Führungspersönlichkeiten und wurde 1957 erster Generalinspekteur der Bundeswehr.
Welche Rolle spielt der Aufbau der Bundeswehr in dieser Ausgabe?
Er bildet einen Schwerpunkt der Titelgeschichte. DER SPIEGEL beschreibt die neue Führungsstruktur, die Rolle des Verteidigungsministers, die militärischen Inspekteure und die Einbindung der Bundeswehr in die NATO.
Ist ein Echtheitszertifikat enthalten?
Ja – zu der historischen SPIEGEL-Originalausgabe erhalten Sie ein SPIEGEL-Echtheitszertifikat.
Ist die Ausgabe als Geburtstagsgeschenk geeignet?
Ja. Als historische Originalausgabe dokumentiert sie die Themen einer ganzen Woche und ist damit eine persönliche Chronik über die Geburtswoche vom 29. Februar bis 6. März 1956.
Handelt es sich um einen Nachdruck?
Nein – angeboten wird eine historische Originalausgabe in altersentsprechend sehr gutem Zustand.


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