DER SPIEGEL Nr. 27, 4.7.1956 bis 10.7.1956

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DER SPIEGEL – Originalausgabe DER SPIEGEL 27/1956 vom 4.7.1956 bis 10.7.1956 –... mehr
DER SPIEGEL Nr. 27, Original historische Zeitung vom 04. Juli 1956 bis 10. Juli 1956
DER SPIEGEL – Originalausgabe

DER SPIEGEL 27/1956 vom 4.7.1956 bis 10.7.1956 – Generalleutnant Hans Speidel

Titelgeschichte: Streitkräfte / Speidel – Der smarte General
Chronik über die Geburtswoche
Chronik über die Geburtswoche
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
KEIN NACHDRUCK
MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ÜBER DIE GEBURTSWOCHE
Diese historische SPIEGEL-Ausgabe erschien in einer entscheidenden Phase der jungen Bundesrepublik. Im Mittelpunkt steht Generalleutnant Hans Speidel und damit unmittelbar der Aufbau der neuen Bundeswehr. Gleichzeitig wurde in Bonn über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht entschieden. Die Ausgabe dokumentiert damit eine Woche, in der wichtige Weichen für die deutsche Nachkriegsgeschichte gestellt wurden.

Titelgeschichte: Hans Speidel – Der smarte General

Die DER SPIEGEL Ausgabe 27/1956 widmet ihre große Titelgeschichte unter der Überschrift „Streitkräfte / Speidel: Der smarte General“ dem Generalleutnant Hans Speidel. Auf dem Titel erscheint er unter der Schlagzeile „Schwert ohne Schild“.
Speidel gehörte zu den bedeutenden Militärs beim Aufbau der westdeutschen Streitkräfte. Als Chef der Abteilung „Streitkräfte“ nahm er eine zentrale Position innerhalb der entstehenden Bundeswehr ein. DER SPIEGEL verbindet sein ausführliches Porträt mit der damals hochaktuellen Frage, welche Form die neue deutsche Armee annehmen sollte.
Der Artikel zeichnet zugleich Speidels außergewöhnlichen militärischen Lebensweg nach: vom Ersten Weltkrieg über die Reichswehr und seine Tätigkeit als Militärdiplomat bis zum Zweiten Weltkrieg, seiner Zusammenarbeit mit Generalfeldmarschall Erwin Rommel und seinen Verbindungen zum militärischen Widerstand gegen Hitler.

1956: Die Bundeswehr und die Entscheidung über die Wehrpflicht

Historisch besonders interessant ist diese Ausgabe, weil sie mitten in der Auseinandersetzung um die allgemeine Wehrpflicht erschien. Die Bundeswehr war erst wenige Monate zuvor aufgebaut worden. Nun musste entschieden werden, wie aus den neuen Streitkräften eine funktionsfähige Armee werden sollte.
DER SPIEGEL schildert ausführlich den Streit zwischen zwei grundsätzlichen Konzepten: Sollte die Bundesrepublik ein großes Wehrpflichtheer mit rund 500.000 Soldaten aufbauen oder angesichts moderner Atomwaffen auf eine kleinere, hochbewegliche und technisch modern ausgerüstete Freiwilligenarmee setzen?
Die Ausgabe erschien damit unmittelbar vor einer historischen Entscheidung. Am 7. Juli 1956 wurde das Wehrpflichtgesetz verkündet. Die ersten Wehrpflichtigen wurden im folgenden Jahr zur Bundeswehr einberufen.

Hans Speidel zwischen Wehrmacht, Widerstand und Bundeswehr

Ein großer Teil der Titelgeschichte beschäftigt sich mit Speidels Vergangenheit. DER SPIEGEL verfolgt seinen Weg vom jungen Soldaten des Ersten Weltkriegs über seine Generalstabsausbildung bis zu seinen militärdiplomatischen Aufgaben in Frankreich.
Im Zweiten Weltkrieg war Speidel unter anderem Generalstabschef der Heeresgruppe B unter Generalfeldmarschall Erwin Rommel. Der Artikel schildert ausführlich seine Kontakte zu Kreisen des militärischen Widerstands und die Ereignisse um den 20. Juli 1944. Nach dem Attentat auf Hitler wurde Speidel verhaftet, überlebte jedoch die letzten Monate des NS-Regimes.
Nach dem Krieg gehörte Speidel zu jener Generation ehemaliger Wehrmachtsoffiziere, die am Aufbau neuer westdeutscher Streitkräfte beteiligt wurden. Dadurch ist das Porträt zugleich ein zeitgenössisches Dokument darüber, wie die junge Bundesrepublik 1956 mit der militärischen Vergangenheit Deutschlands umging.

„Schwert ohne Schild“ – Verteidigung im Atomzeitalter

Der Titel „Schwert ohne Schild“ verweist auf ein grundlegendes Problem der damaligen Verteidigungsplanung. Die militärischen Vorstellungen der ersten Nachkriegsjahre trafen Mitte der 1950er Jahre auf eine vollkommen veränderte Wirklichkeit: Atomwaffen und moderne Raketentechnik stellten traditionelle Konzepte großer Landarmeen zunehmend in Frage.
DER SPIEGEL stellt deshalb unterschiedliche Verteidigungsmodelle gegenüber. Besonders ausführlich wird ein Konzept des ehemaligen Generalstabsoffiziers Bogislav von Bonin sowie der sogenannte Spitzer-Plan diskutiert. Dieser setzte auf bewegliche Freiwilligenverbände, befestigte Stützpunkte und den Schutz der Zivilbevölkerung.
Aus heutiger Sicht macht gerade diese Debatte die Ausgabe besonders interessant: Sie zeigt unmittelbar, wie Deutschland zu Beginn des Atomzeitalters nach einer neuen militärischen Rolle innerhalb der NATO suchte.

Weitere Themen dieser SPIEGEL-Ausgabe

Deutschland & Bonner Politik

Neben der Bundeswehr beschäftigt sich DER SPIEGEL mit der Deutschen Frage, dem Bundeshaushalt, dem Auswärtigen Amt und politischen Auseinandersetzungen innerhalb der jungen Bundesrepublik. Auch die Frage nach Deutschlands zukünftiger Stellung zwischen Ost und West zieht sich durch die Ausgabe.

Polen: Der Aufstand von Posen

Unter der Überschrift „Polen / Aufstand: Uns heilt kein Balsam“ berichtet DER SPIEGEL über die dramatischen Ereignisse in Polen. Ende Juni 1956 hatten Arbeiter in Posen gegen die kommunistische Regierung protestiert. Die Proteste wurden gewaltsam niedergeschlagen und gehören zu den bedeutenden Vorboten der politischen Krisen im Ostblock des Jahres 1956.

Eisenhower und der Kalte Krieg

Auch die internationale Politik ist Thema. DER SPIEGEL berichtet über US-Präsident Dwight D. Eisenhower, die Deutschlandfrage und die Sowjetunion. Die Ausgabe vermittelt damit unmittelbar die politische Atmosphäre des Kalten Krieges im Sommer 1956.

Via Appia: Filmstars, Villen und das alte Rom

Der Beitrag „Städtebau / Via Appia: Eine Luxussiedlung“ führt ins Rom der 1950er Jahre. Entlang der berühmten antiken Via Appia entstanden luxuriöse Villen prominenter Filmstars. Genannt werden unter anderem Gina Lollobrigida und Silvana Mangano. Gleichzeitig entbrannte eine Diskussion darüber, wie die historische Landschaft vor moderner Bebauung geschützt werden sollte.

Das viereckige Ei

Ein heute besonders kurios wirkender Beitrag trägt den Titel „Verpackung: Das viereckige Ei“. Vorgestellt wird eine amerikanische Erfindung, bei der Eier aufgeschlagen und in viereckigen Kunststoffbehältern verpackt werden sollten. Das sollte Transport, Lagerung und Zubereitung revolutionieren. Ein faszinierendes Beispiel dafür, welche Zukunftsideen die technikbegeisterten 1950er Jahre hervorbrachten.

Zeitgeist der Woche

Diese historische SPIEGEL-Ausgabe von 1956 erschien in einer politisch entscheidenden Woche der jungen Bundesrepublik. Deutschland war seit weniger als elf Jahren vom Zweiten Weltkrieg befreit, das Land blieb geteilt und gleichzeitig entstand mit der Bundeswehr erstmals wieder eine westdeutsche Armee.
Während in Bonn über Wehrpflicht, Wiederbewaffnung und Deutschlands Rolle innerhalb der NATO gestritten wurde, zeigten die Unruhen in Polen, wie instabil die politische Lage im sowjetisch beherrschten Osteuropa geworden war. Gleichzeitig erzählen Beiträge über Filmstars an der Via Appia oder neue Verpackungsideen vom wachsenden Wohlstand, von Modernisierung und Technikbegeisterung.
Gerade diese Mischung aus großer Politik und scheinbar kleinen Alltagsthemen macht die Ausgabe zu einer authentischen Chronik über die Woche vom 4. Juli bis 10. Juli 1956.

Heftdaten

Titel: DER SPIEGEL
Ausgabe: Nr. 27/1956
Erscheinungszeitraum: 4.7.1956 – 10.7.1956
Titelgeschichte: Streitkräfte / Speidel – Der smarte General
Titelperson: Generalleutnant Hans Speidel
Sprache: Deutsch
Ausgabeart: Historische Originalausgabe
Zustand: altersentsprechend sehr gut
Diese originale SPIEGEL-Ausgabe von 1956 eignet sich besonders als Geschenk zum Geburtstag oder Jubiläum. Als Chronik über die Geburtswoche zeigt sie, welche politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen Deutschland und die Welt rund um das persönliche Datum bewegten.
Für zeitgeschichtlich Interessierte besitzt diese Ausgabe einen besonderen Reiz: Sie dokumentiert den Aufbau der Bundeswehr und die Einführung der Wehrpflicht aus unmittelbarer zeitgenössischer Perspektive und porträtiert mit Hans Speidel einen der wichtigsten deutschen Militärs dieser Epoche.
Eine nachgedruckte Zeitung hat einen Erinnerungswert, aber keinen Sammlerwert.

Präsentation & Zertifikat

Jede Ausgabe wird in einer archivgeeigneten Sammler-Klarsichthülle geliefert, versehen mit dem Aufkleber „Chronik zur Woche der Geburt“ sowie einem originalen SPIEGEL-Echtheitszertifikat.
Das Echtheitszertifikat wird ausgestellt vom offiziellen Antiquariat des SPIEGEL-Verlags (Rudolf Augstein GmbH & Co. KG). Zusätzlich enthalten: Sticker „Originalausgabe“.
Aus dem Archiv des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats – sorgfältig geprüft, dokumentiert und mit Echtheitszertifikat versehen.

FAQ

Ist es eine Originalausgabe?
Ja – eine historische SPIEGEL-Originalausgabe aus dem Jahr 1956. Es handelt sich nicht um einen Nachdruck oder eine Reproduktion.
Warum ist SPIEGEL 27/1956 historisch besonders interessant?
Die Ausgabe erschien in einer entscheidenden Phase des Aufbaus der Bundeswehr und unmittelbar vor der Verkündung des Wehrpflichtgesetzes am 7. Juli 1956. Die Titelgeschichte über Hans Speidel behandelt ausführlich die damalige Diskussion über die zukünftige Form der deutschen Streitkräfte.
Wer war Hans Speidel?
Hans Speidel war Generalleutnant und eine zentrale Persönlichkeit beim Aufbau der Bundeswehr. Zuvor hatte er als Generalstabsoffizier der Wehrmacht gedient und war unter anderem Generalstabschef von Erwin Rommel. Später übernahm er hohe militärische Funktionen innerhalb der NATO.
Welche weiteren Themen enthält die Ausgabe?
Zu den weiteren Themen gehören der Aufstand im polnischen Posen, die Deutschlandfrage, US-Präsident Eisenhower, die Via Appia in Rom mit Gina Lollobrigida und Silvana Mangano sowie die kuriose Erfindung des „viereckigen Eis“.
Ist ein Echtheitszertifikat enthalten?
Ja – zu der historischen SPIEGEL-Originalausgabe erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.
Ist die Ausgabe als Geburtstagsgeschenk geeignet?
Ja. Als historische Originalausgabe dokumentiert sie die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen einer ganzen Woche und ist damit eine persönliche Chronik über die Geburtswoche.
Handelt es sich um einen Nachdruck?
Nein – angeboten wird eine historische Originalausgabe in altersentsprechend sehr gutem Zustand.


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