DER SPIEGEL Nr. 48, 27.11.1963 bis 3.12.1963

John F. Kennedy: Attentat in Dallas , Der Spiegel 49/1963, Zeitung DER SPIEGEL vom 27.11.1963 bis 3.12.1963
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DER SPIEGEL Nr. 48, Original historische Zeitung vom 27. November 1963 bis 03. Dezember 1963

DER SPIEGEL – Originalausgabe

Erscheinungszeitraum: 27. November 1963 bis 3. Dezember 1963
Titelgeschichte: John F. Kennedy – Attentat in Dallas

John F. Kennedy – Leben, Präsidentschaft und historische Bedeutung

John Fitzgerald Kennedy (* 29. Mai 1917 in Brookline, Massachusetts; † 22. November 1963 in Dallas, Texas), privat meist „Jack“ genannt und weltweit unter den Initialen JFK bekannt, war von 1961 bis zu seiner Ermordung im November 1963 der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Als Politiker der Demokratischen Partei prägte er in nur knapp drei Amtsjahren eine Phase außergewöhnlicher politischer, gesellschaftlicher und symbolischer Bedeutung.

Kennedy war nach Abraham Lincoln, James A. Garfield und William McKinley der vierte amtierende US-Präsident, der einem Attentat zum Opfer fiel. Sein gewaltsamer Tod in Dallas erschütterte nicht nur die Vereinigten Staaten, sondern löste weltweit Trauer, politische Verunsicherung und anhaltende Diskussionen aus.

Als Sohn des Unternehmers und Diplomaten Joseph P. Kennedy wuchs John F. Kennedy in einer wohlhabenden und politisch ambitionierten Familie auf. Auch seine jüngeren Brüder Robert F. Kennedy und Edward „Ted“ Kennedy sollten später zu prägenden Figuren der amerikanischen Politik werden. Nach seiner Ausbildung, unter anderem an der Harvard University, trat Kennedy während des Zweiten Weltkriegs in die United States Navy ein. Als Kommandant eines PT-Schnellboots im Pazifik machte er sich einen Namen, insbesondere nach einem Gefecht, bei dem er trotz schwerer Verletzungen mehrere Besatzungsmitglieder rettete.

Nach dem Krieg begann Kennedy seine politische Laufbahn. 1947 zog er als Abgeordneter ins Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten ein, 1952 folgte der Wechsel in den US-Senat. Dort profilierte er sich vor allem im Senatsausschuss für auswärtige Angelegenheiten und beschäftigte sich intensiv mit Fragen der internationalen Sicherheit und der amerikanischen Außenpolitik im beginnenden Kalten Krieg.

In der Präsidentschaftswahl von 1960 setzte sich Kennedy in einer der knappsten und medial intensivsten Wahlen des 20. Jahrhunderts gegen den Republikaner Richard Nixon durch. Mit seinem Amtsantritt wurde er der erste römisch-katholische Präsident der Vereinigten Staaten – ein Umstand, der im Wahlkampf heftig diskutiert worden war.

Kennedys Präsidentschaft fiel in die Hochphase des Kalten Krieges. Zu den prägenden Ereignissen seiner Amtszeit zählen die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht, die Kubakrise im Oktober 1962, der Bau der Berliner Mauer, der Beginn der bemannten Raumfahrt sowie die zunehmende amerikanische Verstrickung im Vietnamkrieg. Gleichzeitig setzte Kennedy mit dem Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen und der Einrichtung des sogenannten Roten Telefons zwischen Washington und Moskau erste konkrete Schritte in Richtung Entspannungspolitik.

Innenpolitisch agierte Kennedy in Fragen der Bürgerrechte vorsichtig, unterstützte jedoch die Anliegen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung zunehmend. Der von ihm eingeschlagene Kurs wurde nach seiner Ermordung von seinem Nachfolger Lyndon B. Johnson fortgeführt und mündete 1964 im Civil Rights Act.

Aufgrund seines vergleichsweise jungen Alters, seines Auftretens und seines politischen Stils verkörperte Kennedy für viele Zeitgenossen die Hoffnung auf eine Erneuerung Amerikas. Sein gewaltsames Ende wurde vielfach als „Verlust der Unschuld“ empfunden. Die Umstände des Attentats von Dallas sind bis heute Gegenstand historischer Untersuchungen und kontroverser Debatten. Die Ermordung seines Bruders Robert F. Kennedy im Jahr 1968 verstärkte zusätzlich den bis heute wirkungsmächtigen „Kennedy-Mythos“.

Chronik zur Woche der Geburt
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
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MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ZUR WOCHE DER GEBURT

Diese DER SPIEGEL Zeitung 1963 vom 27.11.1963 bis 03.12.1963 dokumentiert eine der einschneidendsten Wochen der politischen Weltgeschichte. Als Zeitung vom Geburtstag und als Chronik zur Woche der Geburt bietet sie einen unmittelbaren Blick auf die internationale Lage nach dem Attentat auf den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy.

Die Titelgeschichte

Unter der Überschrift „Das Attentat von Dallas – Der Präsident der Stärke und des Friedens“ analysiert DER SPIEGEL den Mord an John F. Kennedy vom 22. November 1963. Die Redaktion ordnet die Tat politisch ein, beleuchtet historische Parallelen zu politischen Morden seit dem 19. Jahrhundert und zeichnet Kennedys Präsidentschaft in der Rückschau seiner „tausend Tage“ im Amt nach.

Weitere Themen dieser Woche

Neben der Titelgeschichte behandelt diese Ausgabe zentrale Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Berichtet wird unter anderem über innenpolitische Entwicklungen in der Bundesrepublik, internationale Spannungen zwischen Ost und West, wirtschaftliche Entscheidungen großer Konzerne sowie kulturpolitische Debatten. Ergänzt wird dies durch umfangreiche Auslandsberichte, Analysen zur NATO-Politik, Beiträge zur europäischen Kultur sowie feste Rubriken aus Presse, Sport und Gesellschaft.

Zeitgeist der Woche

Diese SPIEGEL-Ausgabe spiegelt eine Woche tiefer Verunsicherung und politischer Neuorientierung wider. Der Mord an Kennedy erschütterte das Vertrauen in politische Stabilität weltweit und bestimmte den öffentlichen Diskurs. Fragen nach Macht, Verantwortung und internationaler Ordnung standen im Mittelpunkt der Berichterstattung.

Eine SPIEGEL-Ausgabe dokumentiert die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage genau jener Woche – eingeordnet von der SPIEGEL-Redaktion und gelesen von Millionen.

Heftdaten

  • Titel: DER SPIEGEL
  • Erscheinungszeitraum: 27.11.1963 – 03.12.1963
  • Sprache: Deutsch
  • Ausgabe: Original
  • Zustand: altersentsprechend sehr gut

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Ja – speziell für SPIEGEL-Ausgaben.

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Ja – DER SPIEGEL ist das wichtigste Nachrichtenmagazin Deutschlands und besonders beliebt als Zeitung vom Geburtstag.

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