DER SPIEGEL Nr. 25, 20.6.1956 bis 26.6.1956

DER SPIEGEL Zeitung 1956 – Ausgabe 25 vom 20.06.1956 bis 26.06.1956 – Vietnam Teilung
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DER SPIEGEL – Originalausgabe DER SPIEGEL 25/1956 vom 20.06.1956 bis 26.06.1956 –... mehr
DER SPIEGEL Nr. 25, Original historische Zeitung vom 20. Juni 1956 bis 26. Juni 1956
DER SPIEGEL – Originalausgabe

DER SPIEGEL 25/1956 vom 20.06.1956 bis 26.06.1956 – Vietnam: Bitterer Preis der Teilung

Titelgeschichte: Vietnam / Wiedervereinigung – Die heimliche Übereinkunft
Chronik über die Geburtswoche
Chronik über die Geburtswoche
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
KEIN NACHDRUCK
MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ÜBER DIE GEBURTSWOCHE
Diese historische SPIEGEL-Ausgabe führt unmittelbar in einen Konflikt, dessen weltgeschichtliche Bedeutung 1956 noch nicht abzusehen war. Unter der Schlagzeile „Bitterer Preis“ zeigt das Titelbild Südvietnams Staatschef Ngo Dinh Diem. Zwei Jahre nach dem Ende der französischen Kolonialherrschaft beschäftigt sich DER SPIEGEL ausführlich mit der Teilung Vietnams und der gescheiterten Hoffnung auf eine baldige Wiedervereinigung.

Titelgeschichte: Vietnam – Die heimliche Übereinkunft

Die DER SPIEGEL Ausgabe 25/1956 widmet ihre umfangreiche Titelgeschichte der politischen Zukunft Vietnams. Ausgangspunkt ist das Genfer Abkommen von 1954, mit dem nach fast neun Jahren Krieg die französische Kolonialherrschaft in Indochina ihrem Ende entgegenging. Vietnam wurde am 17. Breitengrad geteilt: Im Norden herrschten die Kommunisten unter Ho Chi Minh, im Süden etablierte sich unter Ngo Dinh Diem ein antikommunistischer Staat.
Eigentlich sollte diese Teilung nur vorübergehend sein. Für 1956 waren gemeinsame Wahlen vorgesehen, die den Weg zu einem wiedervereinigten Vietnam eröffnen sollten. Doch dazu kam es nicht. Diem lehnte gesamtvietnamesische Wahlen mit dem Argument ab, im kommunistischen Norden seien freie Wahlen nicht gewährleistet.
DER SPIEGEL analysiert die politischen Interessen hinter dieser Entwicklung und beschreibt eine Situation, in der sich aus der vorläufigen Teilung zunehmend ein dauerhafter Ost-West-Konflikt entwickelte. Damit dokumentiert die Ausgabe einen entscheidenden Moment in der Vorgeschichte des späteren Vietnamkrieges.

Ngo Dinh Diem und Ho Chi Minh – zwei Wege für Vietnam

Im Mittelpunkt der Titelgeschichte stehen die beiden politischen Gegenspieler Ngo Dinh Diem und Ho Chi Minh. DER SPIEGEL zeichnet ausführlich ihre Lebenswege nach und beschreibt, wie beide aus unterschiedlichen Richtungen für ein unabhängiges Vietnam kämpften.
Ho Chi Minh hatte sich dem Kommunismus zugewandt und war nach dem Ende der japanischen Besatzung zum führenden Kopf Nordvietnams geworden. Diem dagegen war katholisch, antikommunistisch und zugleich ein entschiedener Gegner der französischen Kolonialherrschaft. Im Süden gelang es ihm mit amerikanischer Unterstützung, seine Macht zu festigen und einen eigenen Staat aufzubauen.
Besonders eindrucksvoll ist die Schilderung ihrer persönlichen Begegnung im Jahr 1945. DER SPIEGEL erzählt, wie Ho versucht haben soll, Diem für eine Zusammenarbeit gegen Frankreich zu gewinnen. Aus den beiden Nationalisten wurden jedoch Gegenspieler in einem Konflikt, der zunehmend vom weltweiten Gegensatz zwischen Ost und West bestimmt wurde.

1956 – bevor aus Vietnam ein weltweiter Konflikt wurde

Aus heutiger Sicht besitzt diese Originalausgabe einen besonderen historischen Reiz. 1956 lag die Eskalation des Vietnamkrieges noch Jahre in der Zukunft. Die massive amerikanische Truppenpräsenz, die Bombardierungen Nordvietnams und die weltweiten Proteste gegen den Krieg gehörten noch nicht zur Erfahrungswelt der Leser.
DER SPIEGEL beobachtet vielmehr einen jungen südvietnamesischen Staat, der mit amerikanischer Hilfe stabilisiert wird, während Nordvietnam militärisch aufrüstet. Der Artikel berichtet von amerikanischer Wirtschafts- und Militärhilfe, dem Aufbau der südvietnamesischen Armee und der zunehmenden Unterstützung Nordvietnams durch China und die Sowjetunion.
Gerade weil die spätere Entwicklung damals noch nicht bekannt war, ist diese Ausgabe heute ein bemerkenswertes zeitgenössisches Dokument zur Vorgeschichte des Vietnamkrieges.

Vietnam, Deutschland und Korea – die geteilte Welt von 1956

Besonders interessant für deutsche Leser ist, dass DER SPIEGEL die Teilung Vietnams immer wieder mit der deutschen Teilung vergleicht. Auch Korea wird in die Betrachtung einbezogen. Vietnam erscheint damit als Teil eines viel größeren Problems des Kalten Krieges: Staaten und Völker waren entlang der politischen Machtblöcke geteilt.
1956 existierten die Bundesrepublik und die DDR erst seit wenigen Jahren. Die deutsche Wiedervereinigung war ein beherrschendes politisches Thema. Die Frage, ob freie gesamtstaatliche Wahlen eine Teilung überwinden könnten, wurde deshalb nicht nur mit Blick auf Vietnam diskutiert.
Dadurch wird die Titelgeschichte zugleich zu einem Dokument darüber, wie die Bundesrepublik Mitte der 1950er-Jahre auf die eigene Teilung und den weltweiten Ost-West-Konflikt blickte.

Bundeswehr 1956 – „Vom bunten Rock zum bunten Schlips“

Ein zweiter umfangreicher Beitrag macht diese Ausgabe zu einem besonders anschaulichen Dokument der jungen Bundesrepublik. Unter der Überschrift „Vom bunten Rock zum bunten Schlips“ beschäftigt sich DER SPIEGEL ausführlich mit den neuen Uniformen der gerade aufgebauten Bundeswehr.
Diskutiert werden Uniformfarben, Feld- und Ausgehanzüge, Mützen, Dienstgradabzeichen, Stiefel und Stahlhelme. Dabei geht es um weit mehr als Kleidung. Hinter der Uniformfrage steht die schwierige Suche nach dem Verhältnis der neuen Bundeswehr zur deutschen Militärtradition.
Wie viel Tradition durfte die Bundeswehr übernehmen? Wie deutlich sollte sie sich von Reichswehr und Wehrmacht unterscheiden? Und wie stark sollte sich ihr Erscheinungsbild an den westlichen Verbündeten orientieren? Historische Fotografien und Vergleiche mit früheren deutschen Uniformen machen den Beitrag zu einem unmittelbaren Zeugnis aus der Gründungszeit der Bundeswehr.

Weitere Themen dieser SPIEGEL-Ausgabe

Bonn & deutsche Politik

In der Bonner Politik beschäftigt sich DER SPIEGEL unter anderem mit Aufrüstung, der Diskussion um die Kanzler-Nachfolge, dem sowjetischen Botschafter und dem geplanten Atom-Gesetz. Der Beitrag „Bundeskanzler: Die alte Platte“ widmet sich der Politik Konrad Adenauers.

Herbert von Karajan

Im Kulturteil steht mit Herbert von Karajan eine der prägenden Persönlichkeiten des internationalen Musiklebens im Mittelpunkt. Die Beiträge „Karajan: Der Erbe“ und „Das Kunstwirtschafts-Wunder Karajan“ beleuchten seine künstlerische Stellung und seinen außergewöhnlichen Erfolg.

Motorisierung & Tankstellen

Der Beitrag „Tankstellen: Zuviel Zapfsäulen“ zeigt eine ganz andere Seite des Jahres 1956. Die zunehmende Motorisierung veränderte den Alltag der Bundesrepublik und ließ eine neue Infrastruktur für den wachsenden Autoverkehr entstehen.

Arbeitswelt & Gesellschaft

Unter „Arbeitsmarkt / Krankenschwestern: 70 Stunden sind genug“ berichtet DER SPIEGEL über die Arbeitsbedingungen von Krankenschwestern. Der Titel allein vermittelt heute einen eindrucksvollen Eindruck davon, wie stark sich Arbeitszeiten und gesellschaftliche Vorstellungen seit den 1950er-Jahren verändert haben.

Eisenhower & internationale Politik

Im Medizinbereich beschäftigt sich die Ausgabe mit der Erkrankung des amerikanischen Präsidenten Dwight D. Eisenhower. Weitere internationale Beiträge behandeln die amerikanische Außenpolitik, Nordafrika, China und die Deutschland-Frage.

Literatur

Auch die Literatur ist vertreten. Unter der Überschrift „Camus: Halbseidene Tapferkeit“ beschäftigt sich DER SPIEGEL mit dem französischen Schriftsteller Albert Camus, der bereits zu den bedeutenden europäischen Autoren seiner Zeit gehörte.

Zeitgeist der Woche

Diese historische SPIEGEL-Ausgabe von 1956 entstand in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen. In Westdeutschland prägten Wirtschaftswunder und zunehmende Motorisierung den Alltag, während der Aufbau der Bundeswehr und die deutsche Wiedervereinigung politisch kontrovers diskutiert wurden.
International bestimmte der Kalte Krieg das Denken. Deutschland und Korea waren geteilt, Vietnam war seit 1954 ebenfalls in einen kommunistischen Norden und einen nichtkommunistischen Süden getrennt. Die Hoffnung, solche Teilungen durch gesamtstaatliche Wahlen überwinden zu können, stieß zunehmend an die Realität der beiden Machtblöcke.
Mit Vietnam, der jungen Bundeswehr, Herbert von Karajan, Eisenhower sowie Themen aus Arbeitswelt und Motorisierung bietet das Heft einen breiten Querschnitt durch Politik, Kultur und Gesellschaft und wird damit zu einer authentischen Chronik über die Woche vom 20. bis 26. Juni 1956.

Heftdaten

Titel: DER SPIEGEL
Ausgabe: Nr. 25/1956
Erscheinungszeitraum: 20.06.1956 – 26.06.1956
Titelgeschichte: Vietnam / Wiedervereinigung – Die heimliche Übereinkunft
Titelperson: Ngo Dinh Diem
Titelthema: Teilung und Wiedervereinigung Vietnams
Sprache: Deutsch
Ausgabeart: Historische Originalausgabe
Zustand: altersentsprechend sehr gut
Diese originale SPIEGEL-Ausgabe von 1956 eignet sich besonders als Geschenk zum Geburtstag oder Jubiläum. Als Chronik über die Geburtswoche zeigt sie, welche politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen Deutschland und die Welt rund um das persönliche Datum bewegten.
Für historisch Interessierte besitzt die Ausgabe einen zusätzlichen Reiz: Sie dokumentiert die Teilung Vietnams aus der Perspektive des Jahres 1956 – zu einem Zeitpunkt, als die spätere Dimension des Vietnamkrieges noch nicht abzusehen war. Gleichzeitig bietet der umfangreiche Beitrag über die neuen Uniformen der Bundeswehr einen unmittelbaren Einblick in die Anfangsjahre der westdeutschen Streitkräfte.
Eine nachgedruckte Zeitung hat einen Erinnerungswert, aber keinen Sammlerwert.

Präsentation & Zertifikat

Jede Ausgabe wird in einer archivgeeigneten Sammler-Klarsichthülle geliefert, versehen mit dem Aufkleber „Chronik zur Woche der Geburt“ sowie einem originalen SPIEGEL-Echtheitszertifikat.
Das Echtheitszertifikat wird ausgestellt vom offiziellen Antiquariat des SPIEGEL-Verlags (Rudolf Augstein GmbH & Co. KG). Zusätzlich enthalten: Sticker „Originalausgabe“.
Aus dem Archiv des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats – sorgfältig geprüft, dokumentiert und mit Echtheitszertifikat versehen.

FAQ

Ist es eine Originalausgabe?
Ja – eine historische SPIEGEL-Originalausgabe aus dem Jahr 1956. Es handelt sich nicht um einen Nachdruck oder eine Reproduktion.
Warum ist SPIEGEL 25/1956 historisch besonders interessant?
Die umfangreiche Titelgeschichte dokumentiert die Teilung Vietnams und die gescheiterte Wiedervereinigung aus unmittelbarer zeitgenössischer Perspektive. Die spätere Eskalation des Vietnamkrieges lag zu diesem Zeitpunkt noch in der Zukunft.
Wer ist auf dem Titelbild zu sehen?
Das Titelbild zeigt Ngo Dinh Diem, den damaligen Staatschef Südvietnams. Die Titelzeile lautet „Bitterer Preis“ und bezieht sich auf die fortbestehende Teilung Vietnams.
Welche Verbindung zieht der Artikel zwischen Vietnam und Deutschland?
DER SPIEGEL vergleicht die Frage der vietnamesischen Wiedervereinigung ausdrücklich mit der deutschen und koreanischen Teilung. Dadurch ist der Artikel zugleich ein interessantes Dokument der deutschen Wiedervereinigungsdebatte des Jahres 1956.
Enthält die Ausgabe auch einen Beitrag über die Bundeswehr?
Ja. Der umfangreiche Beitrag „Vom bunten Rock zum bunten Schlips“ beschäftigt sich mit den neuen Uniformen der Bundeswehr und der Frage, wie sich die jungen westdeutschen Streitkräfte zwischen militärischer Tradition und politischem Neubeginn positionieren sollten.
Ist ein Echtheitszertifikat enthalten?
Ja – zu der historischen SPIEGEL-Originalausgabe erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.
Ist die Ausgabe als Geburtstagsgeschenk geeignet?
Ja. Als historische Originalausgabe dokumentiert sie nicht nur ein einzelnes Ereignis, sondern Politik, Gesellschaft, Kultur und Alltag einer ganzen Woche. Damit eignet sie sich als persönliche Chronik zur Geburtswoche vom 20. bis 26. Juni 1956.
Handelt es sich um einen Nachdruck?
Nein – angeboten wird eine historische Originalausgabe in altersentsprechend sehr gutem Zustand.


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