DER SPIEGEL Nr. 22, 30.5.1956 bis 5.6.1956

DER SPIEGEL Zeitung 1956 vom 30.05.1956 bis 05.06.1956 – Agatha Christie Kriminalromane
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DER SPIEGEL – Originalausgabe DER SPIEGEL 22/1956 vom 30.05.1956 bis 05.06.1956 – Agatha... mehr
DER SPIEGEL Nr. 22, Original historische Zeitung vom 30. Mai 1956 bis 05. Juni 1956
DER SPIEGEL – Originalausgabe

DER SPIEGEL 22/1956 vom 30.05.1956 bis 05.06.1956 – Agatha Christie

Titelgeschichte: Literatur / Agatha Christie – Das Mord-Vergnügen
Chronik über die Geburtswoche
Chronik über die Geburtswoche
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
KEIN NACHDRUCK
MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ÜBER DIE GEBURTSWOCHE
Diese historische SPIEGEL-Ausgabe zeigt Agatha Christie im Jahr 1956 – nicht als eine Schriftstellerin, deren Weltruhm erst aus heutiger Sicht beurteilt wird, sondern mitten in ihrer außergewöhnlichen Karriere. Die damals 65-jährige Autorin war bereits eine internationale Bestseller-Schriftstellerin, ihre Bücher wurden millionenfach gelesen und ihr Theaterstück „The Mousetrap“ entwickelte sich in London schon damals zu einem außergewöhnlichen Bühnenerfolg.

Titelgeschichte: Agatha Christie – Das Mord-Vergnügen

Die DER SPIEGEL Ausgabe 22/1956 widmet ihre große Titelgeschichte unter der Überschrift „Literatur / Agatha Christie: Das Mord-Vergnügen“ der erfolgreichsten Kriminalschriftstellerin ihrer Zeit. Agatha Christie hatte sich mit ihren Romanen, Theaterstücken und Figuren wie Hercule Poirot und Miss Marple längst ein weltweites Publikum geschaffen.
DER SPIEGEL beschreibt Christie als eine geradezu erstaunliche Erscheinung: Hinter Geschichten voller Mord, Verdächtigungen und raffinierter Täuschungen steht eine zurückhaltende englische Dame, die gern Klavier spielt, strickt, gut isst und ihre Einfälle mit drei Fingern auf der Schreibmaschine festhält.
Gerade dieser Gegensatz bildet einen besonderen Reiz der Titelgeschichte. Die Autorin selbst wirkt vollkommen unspektakulär – ihre Bücher dagegen gehören 1956 zu den international erfolgreichsten Beispielen der Unterhaltungsliteratur.

Hercule Poirot, Miss Marple und die Kunst der falschen Fährte

Ein Schwerpunkt des SPIEGEL-Artikels ist die Konstruktion von Agatha Christies Kriminalromanen. Ihre Geschichten leben davon, dass der Leser selbst zum Ermittler wird. Mehrere Personen kommen als Täter infrage, Hinweise scheinen eindeutig – und erweisen sich später als geschickt gelegte falsche Spuren.
DER SPIEGEL beschreibt Christie als Meisterin des sogenannten „red herring“: einer Spur, die bewusst in die falsche Richtung führt. Gerade dadurch gelingt es ihr immer wieder, die Identität des Täters bis zum Schluss zu verbergen.
Zu ihren bekanntesten Figuren gehört der belgische Privatdetektiv Hercule Poirot. Daneben erscheint die scheinbar harmlose alte Dame Miss Marple, die mit Menschenkenntnis und Beobachtungsgabe selbst Scotland Yard in den Schatten stellt.

„The Mousetrap“ – ein Theatererfolg schon 1956

Besonders bemerkenswert ist der zeitgenössische Blick auf Agatha Christies Theaterstück „The Mousetrap“ – „Die Mausefalle“. Ursprünglich war der Stoff als Hörspiel für den 80. Geburtstag von Queen Mary entstanden. Daraus entwickelte Christie später das berühmte Theaterstück.
Als diese SPIEGEL-Ausgabe erschien, lief „The Mousetrap“ bereits seit rund dreieinhalb Jahren in London. DER SPIEGEL vermutete schon damals, dass das Stück Laufzeitrekorde des englischen Theaters brechen könnte.
Für heutige Leser ist gerade dieser Blick besonders reizvoll: Man erlebt einen später legendären Theatererfolg zu einem Zeitpunkt, als seine außergewöhnliche Geschichte noch ganz am Anfang stand.

Von Sherlock Holmes bis Agatha Christie

Die Titelgeschichte geht weit über ein reines Porträt Agatha Christies hinaus. DER SPIEGEL zeichnet zugleich die Geschichte der modernen Kriminal- und Detektivliteratur nach – von Edgar Allan Poe über Arthur Conan Doyle und seinen Sherlock Holmes bis zu Edgar Wallace, Georges Simenon und den amerikanischen Kriminalautoren der Nachkriegszeit.
Dabei wird deutlich, warum Agatha Christie im Jahr 1956 eine besondere Stellung einnimmt. Während amerikanische Kriminalgeschichten zunehmend auf Gewalt und Action setzen, bleibt Christie dem klassischen englischen „Whodunit“ treu: Entscheidend ist nicht die Brutalität des Verbrechens, sondern das Rätsel, wer es begangen hat.
Der Leser soll kombinieren, Verdächtige gegeneinander abwägen und sich am Ende dennoch überraschen lassen. Genau dieses Spiel machte Christies Romane zu einem internationalen Massenphänomen.

Agatha Christie als weltweites Phänomen

Schon 1956 berichtet DER SPIEGEL von rund 50 Millionen verkauften Exemplaren ihrer Bücher. Ihre Werke erscheinen in zahlreichen Sprachen, werden für Theater, Rundfunk und Film bearbeitet und erreichen Leser von England und Deutschland bis nach Frankreich, Amerika, China und Japan.
Die Autorin hatte zudem gerade eine besondere gesellschaftliche Ehrung erhalten: Sie war in den britischen Orden „Order of the British Empire“ aufgenommen worden. Damit stand eine Schriftstellerin im Mittelpunkt, die aus einem lange als reine Unterhaltung betrachteten Genre ein weltweites literarisches Geschäft gemacht hatte.
Für heutige Sammler und Christie-Leser liegt darin der besondere historische Wert dieser Ausgabe: Sie zeigt Agatha Christie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere – aus der unmittelbaren Perspektive des Jahres 1956.

Weitere Themen dieser SPIEGEL-Ausgabe

Bonn & deutsche Politik

In der Bundespolitik beschäftigt sich DER SPIEGEL unter anderem mit Bundeskanzler Konrad Adenauer, den Stationierungskosten der verbündeten Streitkräfte, Luftschutz, Spareinlagen und der Kartellbekämpfung. Die junge Bundesrepublik befindet sich weiterhin zwischen Wiederaufbau, Westintegration und den politischen Spannungen des Kalten Krieges.

Umwelt & Industrie: „Dein Schornstein raucht“

Bemerkenswert aus heutiger Sicht ist der ausführliche Beitrag über die Luftverschmutzung in westdeutschen Industrieregionen. DER SPIEGEL berichtet über Ruß, Flugasche, Schwefelgase und die ersten Versuche, Industrieunternehmen stärker zur Luftreinhaltung zu verpflichten. Damit dokumentiert das Heft eine Umweltdebatte lange bevor Begriffe wie Umweltschutz oder Luftreinhaltepolitik selbstverständlich wurden.

Fernsehen & Religion

Unter der Überschrift „Die elektronischen Missionare“ berichtet DER SPIEGEL über den Siegeszug religiöser Fernsehsendungen in den USA. Im Mittelpunkt steht der New Yorker Weihbischof Fulton Sheen, dessen Sendungen Millionen Menschen erreichen. Der Beitrag zeigt eindrucksvoll, wie das damals noch junge Medium Fernsehen Gesellschaft und Religion veränderte.

Nürnberg & das ehemalige Reichsparteitagsgelände

Ein weiterer aus heutiger Sicht historisch besonders interessanter Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie Nürnberg mit den monumentalen Bauten des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes umgehen sollte. Vorgestellt werden Pläne für neue Wohngebiete, Parks, Sportanlagen und die Umgestaltung der gigantischen NS-Bauten.

Internationales, Medizin & Gesellschaft

Weitere Beiträge behandeln die Sowjetunion, Südkorea, Italien, die amerikanische Außenpolitik, Abrüstung und Osthandel. Im medizinischen Teil geht es unter anderem um Multiple Sklerose. Damit bietet die Ausgabe einen breiten Querschnitt durch Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft der Woche.

Zeitgeist der Woche

Diese historische SPIEGEL-Ausgabe von 1956 entstand mitten im westdeutschen Wirtschaftswunder. Während Konsum, Industrieproduktion und Wohlstand wuchsen, wurden gleichzeitig bereits die Schattenseiten dieser Entwicklung sichtbar: Luftverschmutzung, Verstädterung und die Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit der modernen Industriegesellschaft.
Politisch prägten Kalter Krieg, Westintegration und die Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit die Zeit. Gleichzeitig veränderten Fernsehen, moderne Massenmedien und eine internationaler werdende Unterhaltungskultur den Alltag. Agatha Christies weltweiter Erfolg passt genau in diese Epoche.
Gerade diese Mischung aus Literatur, Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft macht die Ausgabe zu einer authentischen Chronik über die Woche vom 30. Mai bis 5. Juni 1956.

Heftdaten

Titel: DER SPIEGEL
Ausgabe: Nr. 22/1956
Erscheinungszeitraum: 30.05.1956 – 05.06.1956
Titelgeschichte: Literatur / Agatha Christie – Das Mord-Vergnügen
Titelperson: Agatha Christie
Sprache: Deutsch
Ausgabeart: Historische Originalausgabe
Zustand: altersentsprechend sehr gut
Diese originale SPIEGEL-Ausgabe von 1956 eignet sich besonders als Geschenk zum Geburtstag oder Jubiläum. Als Chronik über die Geburtswoche zeigt sie, welche politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Themen Deutschland und die Welt rund um das persönliche Datum bewegten.
Für Liebhaber klassischer Kriminalromane besitzt diese Ausgabe einen besonderen zusätzlichen Reiz: Sie enthält ein umfangreiches zeitgenössisches Porträt von Agatha Christie auf dem Höhepunkt ihrer internationalen Karriere und zeichnet zugleich die Geschichte des modernen Detektivromans nach.
Eine nachgedruckte Zeitung hat einen Erinnerungswert, aber keinen Sammlerwert.

Präsentation & Zertifikat

Jede Ausgabe wird in einer archivgeeigneten Sammler-Klarsichthülle geliefert, versehen mit dem Aufkleber „Chronik zur Woche der Geburt“ sowie einem originalen SPIEGEL-Echtheitszertifikat.
Das Echtheitszertifikat wird ausgestellt vom offiziellen Antiquariat des SPIEGEL-Verlags (Rudolf Augstein GmbH & Co. KG). Zusätzlich enthalten: Sticker „Originalausgabe“.
Aus dem Archiv des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats – sorgfältig geprüft, dokumentiert und mit Echtheitszertifikat versehen.

FAQ

Ist es eine Originalausgabe?
Ja – eine historische SPIEGEL-Originalausgabe aus dem Jahr 1956. Es handelt sich nicht um einen Nachdruck oder eine Reproduktion.
Warum ist SPIEGEL 22/1956 für Agatha-Christie-Leser besonders interessant?
Die umfangreiche Titelgeschichte porträtiert Agatha Christie auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und zeigt, wie ihr internationaler Erfolg bereits 1956 wahrgenommen wurde. Gleichzeitig beschäftigt sich der Artikel ausführlich mit Hercule Poirot, dem klassischen Detektivroman und der Geschichte der Kriminalliteratur.
Wird auch „The Mousetrap“ behandelt?
Ja. DER SPIEGEL berichtet über das Theaterstück zu einer Zeit, als es bereits seit rund dreieinhalb Jahren in London gespielt wurde und sich sein später legendärer Rekordlauf erst abzuzeichnen begann.
Welche bekannten Kriminalautoren werden außerdem erwähnt?
Die Titelgeschichte spannt einen weiten Bogen von Edgar Allan Poe und Arthur Conan Doyle über Edgar Wallace bis zu Georges Simenon und den amerikanischen Kriminalautoren der Nachkriegszeit.
Welche weiteren historischen Themen enthält die Ausgabe?
Unter anderem geht es um die Luftverschmutzung im westdeutschen Industriegebiet, religiöse Fernsehsendungen in den USA, die Zukunft des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg, die deutsche Bundespolitik, internationale Konflikte und medizinische Forschung.
Ist ein Echtheitszertifikat enthalten?
Ja – zu der historischen SPIEGEL-Originalausgabe erhalten Sie ein Echtheitszertifikat.
Ist die Ausgabe als Geburtstagsgeschenk geeignet?
Ja. Als historische Originalausgabe dokumentiert sie die Themen einer ganzen Woche. Besonders für Krimifans und Leser von Agatha Christie ist sie zugleich ein außergewöhnliches literarisches Zeitdokument.
Handelt es sich um einen Nachdruck?
Nein – angeboten wird eine historische Originalausgabe in altersentsprechend sehr gutem Zustand.


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