DER SPIEGEL Nr. 48, 21.11.1966 bis 27.11.1966

Original Zeitung DER SPIEGEL vom 21.11.1966 bis 27.11.1966 – Maos Rote Garde – Bürgerkrieg in China?
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DER SPIEGEL – Originalausgabe DER SPIEGEL Nr. 48/1966 – 21. bis 27. November 1966 MAOS... mehr
DER SPIEGEL Nr. 48, Original historische Zeitung vom 21. November 1966 bis 27. November 1966
DER SPIEGEL – Originalausgabe

DER SPIEGEL Nr. 48/1966 – 21. bis 27. November 1966

MAOS ROTE GARDE – Bürgerkrieg in China?
Titelgeschichte: „CHINA / KULTURREVOLUTION: Brutal sein“
Chronik über die Geburtswoche
Chronik über die Geburtswoche
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
KEIN NACHDRUCK
MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ÜBER DIE GEBURTSWOCHE

Die Originalausgabe DER SPIEGEL Nr. 48/1966 führt unmittelbar in die dramatischen Ereignisse der chinesischen Kulturrevolution. Unter der Schlagzeile „Maos Rote Garde – Bürgerkrieg in China?“ schildert DER SPIEGEL den Aufstieg der Rotgardisten, den sich zuspitzenden Machtkampf innerhalb der chinesischen Führung und den immer weiter ausgreifenden Personenkult um Mao Tse-tung. Gleichzeitig dokumentiert das Heft die politische Krise in Bonn, den Vietnamkrieg und erstaunliche Zukunftsprognosen über Arbeit, Freizeit, Verkehr und das Leben der Deutschen.

Maos Rote Garde – die Kulturrevolution erschüttert China

Im Mittelpunkt dieser SPIEGEL-Ausgabe steht die „Große Proletarische Kulturrevolution“. Der ausführliche Titelbeitrag „Brutal sein“ beschreibt die Roten Garden als eine Bewegung von Millionen Jugendlichen, die mit Mao-Büchern, Parolen und revolutionären Liedern durch chinesische Städte ziehen.

Der Bericht schildert Übergriffe auf Lehrer, Beamte und vermeintliche politische Gegner, die Zerstörung religiöser und kultureller Symbole sowie Angriffe auf Lebensweisen, die als „bürgerlich“ verurteilt wurden. Selbst Kleidung, Frisuren, Rauchen, Alkohol, Schach, Briefmarkensammeln oder Blumenzucht gerieten nach Darstellung des Artikels ins Visier der Rotgardisten.

DER SPIEGEL zeichnet damit ein eindringliches zeitgenössisches Bild einer Gesellschaft, in der politische Mobilisierung, Jugendbewegung und Machtkampf ineinandergreifen.

Mao Tse-tung und der Kampf um die Revolution

Der Titelbericht blickt weit über die Ereignisse des Jahres 1966 hinaus zurück. Er beschreibt Maos politischen Aufstieg, den Langen Marsch, die Gründung der Volksrepublik, die Kampagne „Lasst hundert Blumen blühen“ und den späteren „Großen Sprung nach vorn“.

Nach Darstellung des damaligen SPIEGEL-Beitrags fürchtete Mao, dass sein revolutionäres Werk nach seinem Tod von Bürokratie und politischen Gegnern verändert werden könnte. Die Kulturrevolution sollte deshalb nicht allein Kultur und Gesellschaft verändern, sondern auch die politische Richtung Chinas dauerhaft bestimmen.

Das Heft ist dadurch heute ein bemerkenswertes Zeitdokument darüber, wie die westdeutsche Presse im November 1966 auf die schwer durchschaubaren Vorgänge innerhalb der chinesischen Führung blickte.

Lin Piao, Liu Schao-tschi und der Machtkampf um Maos Erbe

Einen breiten Raum nimmt der Machtkampf innerhalb der chinesischen Führung ein. DER SPIEGEL berichtet über Verteidigungsminister Lin Piao, Staatspräsident Liu Schao-tschi, Premier Tschou En-lai und weitere führende Funktionäre.

Lin Piao erscheint dabei als enger Gefolgsmann Maos und wichtiger Förderer des Mao-Kults. Millionen Exemplare der kleinen roten Sammlung von Mao-Zitaten werden zum politischen Symbol der Roten Garden.

Der Artikel stellt die zentrale Frage, ob die entfesselten politischen Kräfte noch zu kontrollieren seien. Das Titelbild bringt diese Unsicherheit auf die zugespitzte Formel: „Bürgerkrieg in China?“

„Die Freizeit wird das große seelische Problem“

Besonders interessant aus heutiger Sicht ist der Beitrag über den „Report 1975“ der Wickert-Institute. Zukunftsforscher entwerfen darin aus der Perspektive des Jahres 1966 ein Bild davon, wie die Bundesbürger in den kommenden Jahrzehnten leben und arbeiten könnten.

Prognostiziert werden längere Lebenszeiten, veränderte Berufswege, zunehmende Weiterbildung und eine wachsende Bedeutung der Freizeit. Im Bericht heißt es, die Menschen würden durchschnittlich etwa fünf Wochen Ferien im Jahr haben. Zugleich werde die sinnvolle Gestaltung dieser zusätzlichen freien Zeit zu einer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe.

Gerade im Rückblick nach mehreren Jahrzehnten besitzt dieser Beitrag einen besonderen Reiz: Manche Erwartungen wirken überraschend vorausschauend, andere zeigen sehr deutlich die Zukunftsvorstellungen der 1960er Jahre.

Elektroautos, Unterwasserstädte und die Welt von morgen

Der Zukunftsreport wagt zahlreiche konkrete Vorhersagen. Er beschäftigt sich mit Elektroautos für den Stadtverkehr, Hochgeschwindigkeitszügen, Luftkissenfahrzeugen, riesigen Passagierflugzeugen und neuen Formen des Massenverkehrs.

Noch futuristischer wirken die damaligen Vorstellungen von unterirdischen Städten, Unterwasserwohnungen und Siedlungen im Meer. Auch die Meereswirtschaft wird als bedeutender Wirtschaftszweig der Zukunft beschrieben.

Gleichzeitig prognostiziert der Bericht eine stärkere Bedeutung von Gesundheit, Körperpflege, Reisen und Bildung. Diese Zukunftsschau macht SPIEGEL Nr. 48/1966 weit über die politische Titelgeschichte hinaus zu einem faszinierenden Dokument der Vorstellungen und Erwartungen des Jahres 1966.

Regierungskrise in Bonn und Ludwig Erhard

Auch die bundesdeutsche Politik nimmt breiten Raum ein. Die Ausgabe berichtet unter anderem über die Regierungskrise in Bonn, Bundeskanzler Ludwig Erhard und die schwierige Haushaltslage.

Beiträge wie „Erhard ist und bleibt Kanzler“, „ERHARD: Rührszene eingeplant“ und „HAUSHALT: Jeder hat's gewußt“ dokumentieren die innenpolitische Situation der Bundesrepublik in dieser Novemberwoche 1966.

Weitere Themen dieser SPIEGEL-Ausgabe

Vietnam – Operation Attleboro

Unter der Überschrift „Feind gestellt“ berichtet DER SPIEGEL über die Operation Attleboro im Vietnamkrieg.

Eintracht Braunschweig

Im Sportteil beschäftigt sich der Beitrag „Geduld geübt“ mit Eintracht Braunschweig.

Fellini – „Kellermensch in der Krise“

Im Kulturteil widmet sich DER SPIEGEL dem italienischen Filmregisseur Federico Fellini.

Berufe mit Zukunft

Unter „Dreißig Berufe mit Zukunft“ untersucht die Ausgabe, welche Tätigkeiten in den kommenden Jahrzehnten an Bedeutung gewinnen könnten.

NPD, Literatur und Musik

Weitere Beiträge behandeln unter anderem die NPD, Gottfried Benn, Peter Hacks, den Leibniz-Kongress, Literaturkritik sowie Musik von Dmitrij Schostakowitsch und Ella Fitzgerald.

Zeitgeist der Woche – November 1966

Diese Ausgabe verbindet internationale Krisen und gesellschaftliche Zukunftsfragen auf eindrucksvolle Weise: Maos Kulturrevolution und die Roten Garden bestimmen die Titelgeschichte, während in Bonn die Regierungskrise diskutiert wird und der Vietnamkrieg die Auslandspolitik prägt. Gleichzeitig richtet sich der Blick weit nach vorn – auf Elektroautos, neue Berufe, längere Freizeit, veränderte Wohnformen und die technische Welt der kommenden Jahrzehnte. So entsteht eine vielseitige Momentaufnahme der Woche vom 21. bis 27. November 1966.

Heftdaten

Titel: DER SPIEGEL

Ausgabe: Nr. 48/1966

Zeitraum: 21. bis 27. November 1966

Titelthema: Maos Rote Garde – Bürgerkrieg in China?

Titelgeschichte: CHINA / KULTURREVOLUTION – „Brutal sein“

Titelperson: Mao Tse-tung

Sprache: Deutsch

Art: Historische SPIEGEL-Originalausgabe

Eine besondere Zeitung vom Geburtstag 1966

Eine originale SPIEGEL-Ausgabe aus der eigenen Geburtswoche ist ein persönliches und außergewöhnliches Zeitdokument. Für Menschen, deren Geburtstag in die Woche vom 21. bis 27. November 1966 fällt, wird dieses Original zu einer Chronik über die Geburtswoche.

Statt eines später zusammengestellten Rückblicks hält der Beschenkte eine echte historische Ausgabe in den Händen, die genau in dieser Woche erschienen ist. Die Themen, Berichte, Sprache und Zukunftsvorstellungen stammen unmittelbar aus dem Jahr 1966.

Eine nachgedruckte Zeitung hat einen Erinnerungswert, aber keinen Sammlerwert.

Präsentation & Zertifikat

Jede Ausgabe wird in einer archivgeeigneten Sammler-Klarsichthülle geliefert, versehen mit dem Aufkleber „Chronik zur Woche der Geburt“ sowie einem originalen SPIEGEL-Echtheitszertifikat.

Das Echtheitszertifikat wird ausgestellt vom offiziellen Antiquariat des SPIEGEL-Verlags (Rudolf Augstein GmbH & Co. KG). Zusätzlich enthalten: Sticker „Originalausgabe“.

Aus dem Archiv des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats – sorgfältig geprüft, dokumentiert und mit Echtheitszertifikat versehen.

Häufige Fragen zu DER SPIEGEL Nr. 48/1966

Ist dies eine echte Originalausgabe von 1966?

Ja. Sie erhalten eine historische Originalausgabe von DER SPIEGEL Nr. 48/1966 und keinen späteren Nachdruck oder eine Reproduktion.

Was zeigt das Titelbild?

Das Titelbild thematisiert Maos Rote Garde und trägt die Schlagzeile „MAOS ROTE GARDE – Bürgerkrieg in China?“.

Was ist die Titelgeschichte?

Die große Titelgeschichte „CHINA / KULTURREVOLUTION: Brutal sein“ beschäftigt sich ausführlich mit den Roten Garden, Mao Tse-tung und den Machtkämpfen während der chinesischen Kulturrevolution.

Welche weiteren besonderen Themen enthält die Ausgabe?

Zu den Themen gehören unter anderem die Regierungskrise in Bonn, Ludwig Erhard, der Vietnamkrieg, Eintracht Braunschweig, Federico Fellini sowie der Zukunftsreport über Arbeit, Freizeit, Verkehr, Wohnen und Berufe der kommenden Jahrzehnte.

Wird ein Echtheitszertifikat mitgeliefert?

Ja. Die Originalausgabe wird mit einem SPIEGEL-Echtheitszertifikat des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats geliefert.

Eignet sich diese Ausgabe als Geburtstagsgeschenk?

Besonders für einen Geburtstag zwischen dem 21. und 27. November 1966 ist die Ausgabe ein persönliches historisches Geschenk – eine echte Chronik über die eigene Geburtswoche.

Handelt es sich um eine nachgedruckte Zeitung?

Nein. Angeboten wird die tatsächlich 1966 erschienene SPIEGEL-Originalausgabe. Gerade diese Originalität macht ihren historischen und sammlerischen Reiz aus.



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