DER SPIEGEL Nr. 45, 31.10.1966 bis 6.11.1966

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DER SPIEGEL Nr. 45, Original historische Zeitung vom 31. Oktober 1966 bis 06. November 1966
DER SPIEGEL – Originalausgabe

DER SPIEGEL Nr. 45/1966 – 31. Oktober bis 6. November 1966

Ludwig Erhard – „Höhere Steuern – Erhards Ende?“
Titelgeschichte: „Koalitions-Zerfall – Ende einer Dienstfahrt“
Chronik über die Geburtswoche
Chronik über die Geburtswoche
ORIGINALAUSGABE DER SPIEGEL
KEIN NACHDRUCK
MIT SPIEGEL-ECHTHEITSZERTIFIKAT
CHRONIK ÜBER DIE GEBURTSWOCHE

Diese originale SPIEGEL-Ausgabe erschien in einer der dramatischsten politischen Wochen des Jahres 1966. Die Koalition aus CDU/CSU und FDP zerbricht, Bundeskanzler Ludwig Erhard verliert seine parlamentarische Mehrheit und innerhalb der Union beginnt offen der Kampf um seine Nachfolge. Die Titelfrage „Höhere Steuern – Erhards Ende?“ bringt die Krise auf den Punkt. Der SPIEGEL dokumentiert die Auseinandersetzungen in Bonn unmittelbar aus der Perspektive dieser Woche – ein außergewöhnliches zeitgeschichtliches Originaldokument.

Koalitions-Zerfall: „Ende einer Dienstfahrt“

Im Mittelpunkt der Ausgabe steht das politische Ende der Regierungskoalition von Bundeskanzler Ludwig Erhard. Der SPIEGEL beschreibt eine Bundesregierung, die nach dem Ausscheiden der FDP-Minister ihre parlamentarische Mehrheit verloren hat. Der Streit über den Bundeshaushalt, Einsparungen und mögliche Steuererhöhungen hatte CDU/CSU und FDP endgültig auseinandergetrieben.

Besonders eindringlich schildert die Titelgeschichte die Krisensitzungen im Bonner Kanzler-Bungalow. Ludwig Erhard, Rainer Barzel, Franz Josef Strauß, Erich Mende, Hans-Dietrich Genscher und weitere führende Politiker ringen um Haushalt, Steuern und schließlich um die Zukunft der Regierung.

Am Ende treten die FDP-Minister zurück. Erhard bleibt zunächst als Kanzler eines Minderheitskabinetts im Amt. Nach seinem Gespräch mit Erich Mende wird er im Beitrag mit dem Satz zitiert: „Nun weiß ich, daß mein Kopf weg ist.“

Höhere Steuern – der Streit um den Bundeshaushalt

Hinter dem Koalitionsbruch stand ein massiver Streit über die Finanzierung des Bundeshaushalts. Der SPIEGEL berichtet von einem Fehlbetrag in Milliardenhöhe. Während Teile der Union Steuererhöhungen für unvermeidbar hielten, bestand die FDP darauf, die Staatsausgaben zu kürzen.

Erhard brachte unter anderem eine Ergänzungsabgabe auf Einkommen- und Körperschaftsteuer ins Gespräch. Die Liberalen befürchteten dagegen negative Folgen für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung. Selbst eine zehnstündige Kabinettssitzung, in der Einsparungen von 900 Millionen Mark gesucht wurden, konnte den Konflikt nicht mehr lösen.

Damit erklärt sich auch die prägnante Schlagzeile des Titelblatts: „Höhere Steuern – Erhards Ende?“

Wer folgt Ludwig Erhard?

Während Erhard noch versucht, seine Regierung zu retten, beschreibt DER SPIEGEL bereits den Machtkampf innerhalb von CDU und CSU. Mehrere prominente Politiker werden als mögliche Nachfolger genannt: Rainer Barzel, Gerhard Schröder, Eugen Gerstenmaier, Kurt Georg Kiesinger und Josef Hermann Dufhues.

Franz Josef Strauß spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in den Auseinandersetzungen. Der Beitrag zeichnet detailliert nach, wie sich die führenden Unionspolitiker positionieren, taktieren und gegenseitig blockieren.

Die Ausgabe hält damit einen politischen Schwebezustand fest: Erhard ist noch Bundeskanzler, doch die Frage nach seiner Ablösung bestimmt bereits die Bonner Politik.

Rudolf Augstein: „Stunde der Wahrheit – kaum“

SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein widmet der Regierungskrise einen eigenen Beitrag. Darin betrachtet er die Ereignisse nicht nur als persönliche Krise Ludwig Erhards, sondern als grundsätzliche Krise von Staat, Parteien und politischen Institutionen der Bundesrepublik.

Augstein setzt sich kritisch mit der Entwicklung seit der Staatsgründung 1949 auseinander und nennt unter anderem Außenpolitik, Verteidigung, Staatsfinanzen, die Bundeswehrkrise und die SPIEGEL-Affäre als Bestandteile eines umfassenderen politischen Problems.

Gemeinsam mit der Titelgeschichte vermittelt dieser Kommentar einen besonders unmittelbaren Eindruck davon, wie die politische Lage Ende Oktober 1966 vom SPIEGEL beurteilt wurde.

Weitere Themen dieser SPIEGEL-Ausgabe

Deutschland und Politik

Weitere Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit Bundespräsident Heinrich Lübke, dem Bundeshaushalt und der D-Mark, Landesverrat, Hessen sowie politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzungen innerhalb der Bundesrepublik.

Porsche und Auto Union

Mit „Porsche: Harter Winter“ und „Auto Union: Harte Welle“ enthält die Ausgabe auch Beiträge aus der deutschen Automobilwirtschaft.

NATO und internationale Politik

Im Auslandsteil stehen unter anderem der geplante Umzug der NATO, die USA, Italien, Indien, England, Österreich, Indonesien, Siebenbürgen und deutsche Investitionen in Spanien auf dem Programm.

Kultur, Wissenschaft und Literatur

Die Kulturseiten reichen von der Suche nach einer „Weltformel“ über Brecht in Wien, einen Krebs-Kongress und Filmthemen bis zu Literatur- und Musikkritiken, darunter Gabriele Wohmann, Johann Sebastian Bach und Igor Strawinski.

Zeitgeist der Woche: Eine Regierung zerbricht

DER SPIEGEL Nr. 45/1966 ist eine Momentaufnahme der Bonner Republik in einer akuten Regierungskrise. Haushaltsprobleme, Steuerstreit, der Rücktritt der FDP-Minister und der beginnende Kampf um die Kanzlernachfolge bestimmen die politische Berichterstattung. Daneben dokumentiert das Heft Themen aus Wirtschaft, internationaler Politik, Gesellschaft, Automobil, Wissenschaft und Kultur. Gerade diese Mischung macht die Originalausgabe zu einer authentischen Chronik der Woche vom 31. Oktober bis 6. November 1966.

Heftdaten

Titel: DER SPIEGEL

Ausgabe: Nr. 45/1966

Zeitraum: 31. Oktober bis 6. November 1966

Titelthema: Höhere Steuern – Erhards Ende?

Titelgeschichte: Bonn / Koalitions-Zerfall – Ende einer Dienstfahrt

Titelperson: Bundeskanzler Ludwig Erhard

Sprache: Deutsch

Art: Historische SPIEGEL-Originalausgabe

Ausführung: Original – kein Nachdruck, keine Reproduktion

Eine besondere Geschenkidee zum Geburtstag

Eine originale SPIEGEL-Ausgabe aus der eigenen Geburtswoche ist ein persönliches Stück Zeitgeschichte. Besonders für Menschen, deren Geburtstag in die Woche vom 31. Oktober bis 6. November 1966 fällt, wird dieses Heft zu einer individuellen Chronik über die Geburtswoche.

Statt eines später zusammengestellten Rückblicks hält der Beschenkte eine echte Ausgabe in den Händen, die genau damals am Kiosk erhältlich war. Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft erscheinen so, wie Zeitgenossen sie im Herbst 1966 gelesen haben.

Wer nach einer alten Zeitung vom Geburtstag 1966, einer Zeitung 1966 als Geschenk oder einem authentischen historischen Original sucht, erhält mit dieser SPIEGEL-Ausgabe ein sammelwürdiges Zeitdokument.

Eine nachgedruckte Zeitung hat einen Erinnerungswert, aber keinen Sammlerwert.

Präsentation & Echtheitszertifikat

Jede Ausgabe wird in einer archivgeeigneten Sammler-Klarsichthülle geliefert, versehen mit dem Aufkleber „Chronik zur Woche der Geburt“ sowie einem originalen SPIEGEL-Echtheitszertifikat.

Das Echtheitszertifikat wird ausgestellt vom offiziellen Antiquariat des SPIEGEL-Verlags (Rudolf Augstein GmbH & Co. KG). Zusätzlich enthalten: Sticker „Originalausgabe“.

Aus dem Archiv des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats – sorgfältig geprüft, dokumentiert und mit Echtheitszertifikat versehen.

Häufige Fragen zu DER SPIEGEL Nr. 45/1966

Ist dies wirklich eine Originalausgabe von 1966?

Ja. Angeboten wird eine historische Originalausgabe von DER SPIEGEL Nr. 45/1966 und keine spätere Reproduktion oder ein Nachdruck.

Wer ist auf dem Titelbild zu sehen?

Das Titelbild zeigt Bundeskanzler Ludwig Erhard. Darüber steht die Frage „Höhere Steuern – Erhards Ende?“

Warum ist diese Ausgabe zeitgeschichtlich interessant?

Das Heft dokumentiert unmittelbar den Zerfall der CDU/CSU-FDP-Koalition, den Rücktritt der FDP-Bundesminister und die politische Krise um Bundeskanzler Ludwig Erhard.

Welche weiteren Politiker spielen in der Titelgeschichte eine Rolle?

Unter anderem Rainer Barzel, Franz Josef Strauß, Erich Mende, Hans-Dietrich Genscher, Gerhard Schröder, Eugen Gerstenmaier, Kurt Georg Kiesinger und Konrad Adenauer.

Ist ein Echtheitszertifikat enthalten?

Ja. Die Originalausgabe wird mit einem SPIEGEL-Echtheitszertifikat des offiziellen SPIEGEL-Antiquariats geliefert.

Eignet sich das Heft als Geburtstagsgeschenk?

Besonders für einen Geburtstag zwischen dem 31. Oktober und 6. November 1966 ist die Ausgabe eine persönliche Chronik der Geburtswoche und ein authentisches Geschenk aus dem Geburtsjahr.

Handelt es sich um einen Nachdruck?

Nein. Sie erhalten die historische SPIEGEL-Ausgabe aus dem Jahr 1966 im Original.



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